Geschichte

Die drei Generationen Rahm und ihre betrieblichen Aktivitäten haben in Hallau und auf dem Schweizer Markt Geschichte geschrieben:

Pionier Jakob Rahm-Huber

Der Gründer Jakob Rahm-Huber war ein Original, ein rechter Hallauer mit Ecken und Kanten. Er legte das Fundament unseres Betriebs indem er, zurück von seinen Lehrjahren im Ausland, 1928 anfängt, immer mehr Hallauer Weingärten mit widerstandsfähigen Reben zu bepflanzen. Pionierhaft führt er anschliessend zahlreiche weitere Neuerungen ein, welche den Arbeitsaufwand in den Reben stark reduzieren.
1945 produziert er erstmals im Kleinverfahren 3000 Liter alkoholfreien Traubensaft aus Hallauer Trauben und schafft damit neue Absatzwege für die einheimischen Gewächse. Diese vertreibt er unter seiner Firma, die J. Rahm-Huber, Weinbau, Hallau.

Erfolgsmarken RIMUSS & Graf von Spiegelberg

1954 gelingt der Durchbruch des jungen Unternehmens. Schon unter Mithilfe seiner beiden Söhne Emil und Robert, Emil trägt massgeblich zur Entwicklung des Produkts bei, wird im November 1954 der perlende Edeltraubensaft RIMUSS in Zürich versuchsweise auf den Markt gebracht. Das Getränk stösst auf ein sehr grosses Echo. In der ersten Weihnachtssaison werden bereits über 50'000 Flaschen des prickelnden Edeltraubensafts abgesetzt. Dies ist der Startschuss zur schweizweiten Lancierung und starken Bewerbung des Produkts. Das Getränk erobert die Herzen der gesamten Schweizer Bevölkerung im Sturm, so dass RIMUSS heute als Gattungsbegriff eines alkoholfreien Festgetränks verwendet wird.
1959 wird der einheimische Hallauer erstmals unter der Marke "Graf von Spiegelberg" verkauft und stark beworben, mit dem Ziel, den einheimischen Wein effektiver abzusetzen. Das Unterfangen ist erfolgreich. Durch den guten Absatz kann die Kellerei schon 1961 von weiteren Winzern Trauben abnehmen und wird damit zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region.


Söhne Emil und Robert

Nach dem Tod von Jakob im Jahr 1969 übernehmen die beiden Söhne Emil und Robert die Einzelfirma. Das Verdienst der beiden ist es, das kleine Unternehmen zu seiner jetzigen Grösse und damit zu einer der grössten Kellereien der Deutschschweiz auszubauen. Sie erreichen dies, indem sie viele neue Produkte lancieren, unter anderem die ebenfalls schweizweit bekannte FRIZZ-Linie. Kontinuierlich investieren die beiden Brüder zudem in den Ausbau der Infrastruktur des Unternehmens, vor allem in die Kelleranlagen. Dies kommt ihnen alsbald zugute:
Dank der rationellen Verarbeitungsmethoden sowie dank der über die Jahre zahlreich gewonnenen Prämierungen an Weinconcours gelingt es dem Unternehmen, Zugang zu den Grossverteilern zu finden. So kann die Firma viele Traubenlieferanten neu übernehmen, nachdem diese, im verschäften Wettbewerb, plötzlich auf der Strasse standen.


3. Generation: Peter Rahm

2006 erfolgt die Übergabe des operativen Geschäfts an die 3. Generation, die durch Peter Rahm repräsentiert wird. Peter legt das Hauptgewicht der Unternehmensentwicklung auf den Weinbereich. Selber ein grosser Weinfan und Weinakademiker in Ausbildung, lanciert er verschiedene Weinspezialitäten im höherpreisigen Segment. 2009 folgt mit der Linie SELECTION PIERRE seine "eigene" Weinlinie, welche für die Gastronomie und den höheren Weinfachhandel reserviert ist. Mit dieser Linie stösst die Firma bereits mit dem ersten Jahrgang in den "Wein-Olymp" vor, als die Cuvée Excellence bei der prestigeträchtigen Weinprämierung IWSC in London - notabene als einziger Schweizer Wein - eine Medaille erzielt.

Wir sind gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht...


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